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The Limehouse Golem

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Film-Infos:

  • FSK 16
  • Laufzeit: 109 Minuten
  • Horror, Thriller
  • Schauspieler: Bill Nighy, Maria Valverde, Olivia Cooke
  • Produktionsjahr: 2016
  • Produktionsland: UK
  • In den Kinos seit: 31.8.17

Im heruntergekommenen Londoner Bezirk Limehouse treibt im Jahr 1880 ein brutaler Killer sein Unwesen, der an den Tatorten Botschaften hinterlässt, die in lateinischer Sprache und mit dem Blut der Opfer geschrieben sind. Aufgrund der Brutalität der Morde sind die Bürger von Limehouse überzeugt, dass der Mörder kein Mensch ist, sondern eine sagenhafte Kreatur aus der jüdischen Literatur und Mystik: ein aus Lehm geformter und mittels Magie zum Leben erweckter Golem. Inspektor John Kildare (Bill Nighy) wird damit beauftragt, für Ruhe in der Bevölkerung zu sorgen, indem er den ungewöhnlichen Fall aufklärt. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf Dan Leno (Douglas Booth), der in dem Londoner Bezirk eine Music Hall betreibt, und auf die Schauspielerin Elizabeth Cree (Olivia Cooke), die ihren Mann vergiftet haben soll. Langsam wird er immer tiefer in den Fall verwickelt…

Quelle

Wieder mal so ein Film, wo die Zusammenfassung interessanter klingt als der Film an sich. Und irgendwie die Sparte Horror trifft es auch nicht ganz – da war die Werbung für den Jigsaw Film gruseliger als Limehouse Golem. Es gab höchstens ein paar eklige Szenen (wenn sie die verstümmelten Leichen gezeigt haben). Aber sonst war da nichts weiter schlimmes zu sehen.
Wir wurden sogar nach den Ausweisen gefragt, obwohl wir Beide dezent über 16 sind.

The Limehouse Golem war weder besonders gut, noch schlecht. Leider bleiben zum Ende hin einige Fragen offen, was Schade ist, weil der Film so nicht ganz stimmig wirkt. Teilweise fehlt sogar das Motiv für die Morde. Was mir auch nicht gefallen hat ist, dass das Ende dann doch sehr vorhersehbar war. Was sehr enttäuschend war.

Vielleicht sollte man auch in den Film gehen mit dem Wissen, dass es eher ein Thriller ist als das es Horror ist. Der Film hat ein paar gute Effekte und Ideen – aber trotzdem fehlt mir noch etwas damit der Film ein echter Knaller ist. Es gibt einige Logikfehler, wo man hätte die Geschichte besser durchdenken müssen/können. Der Film zeigt eigentlich nur die Ermittlungen an den Mordfällen und unzählige Flashbacks – irgendwie überwiegen die Flashbacks im Film. Diese tragen auch zum lösen des Falles bei. Was ich interessant fand, dass man einige Flashbacks aus der Sicht der verschiedenen Verdächtigen gesehen hat. Im Fokus des Filmes stehen eigentlich nur Inspektor Kildare und die Schauspielerin Lizzy – die restlichen Charaktere sind schmückendes Beiwerk mehr oder weniger.

Das viktorianische London war wieder schön anzusehen, es war richtig schön düster. Die Kostüme waren sehr schön. Wer auf das Setting steht, sollte sich lieber Ripperstreet anschauen, da sind die Fälle spannender und besser durchdacht.

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