bücher

Daniel Fehr – Ella im Garten von Giverny

Ella zieht mit ihrer Familie von den USA in ein kleines Dorf nahe Paris. Dort lebt ein Maler, den ihr Vater sehr bewundert: Claude Monet. Ella beobachtet den Künstler häufig in seinem Garten in Giverny, er hat einen lustigen langen Bart und trägt immer einen Hut. Doch eines Tages bemerkt Monet das Mädchen, das ihn immer heimlich zeichnet. Er ermuntert sie zu malen und erzählt von seinen eigenen Malanfängen: „Ich wollte nichts beschönigen. Ich wollte malen, wie ich es sah. Ich wollte malen, wie es auf mich wirkte.“ Ein wunderschönes und einfühlsames Bilderbuch über das Leben von Claude Monet und den Mut, seine eigenen Bilder zu malen, auch wenn sie nicht gleich perfekt sind.

Das Buch eignet sich gut, um Kindern den Impressionismus bzw Claude Monet näher zu bringen. Das Buch ermuntert aber auch dazu, dass man weiter üben soll, auch wenn man mit seinem Ergebnis nicht zu frieden ist – was ich als schöne Botschaft empfinde. Im Anhang gibt es dann noch einige Informationen zu Claude Monet und den Impressionismus, sowie Abbildungen einiger seiner bekanntesten Werke. Da gibt es aber einen kleinen Kritikpunkt: die Abbildungen empfinde ich als sehr klein. Besonders da es sich bei dem Buch um ein Kinderbuch handelt. Man hätte die Abbildungen ruhig Postkartengroß machen können, dann würde man auch besser mit den Kindern ins Gespräch kommen, weil man die Bilder besser sehen kann.
Ansonsten finde ich es schön, wie sich der Thematik Impressionismus und Claude Monet über eine Geschichte genähert wird, sodass man einen sanften Einstieg in das Thema bekommt. Auch laden die Illustrationen ein, darüber zu sprechen. Ich finde es auch schön, dass vermittelt wird, dass man auch mal Fehler machen darf beim zeichnen und unzufrieden sein darf, aber deswegen keineswegs aufgeben sollte.

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