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J. K. Rowling – Der Ickabog

Schlaraffien war einst das glücklichste Königreich der Welt. Es gab Gold zuhauf, einen König mit einem unglaublich schneidigen Schnurrbart und dazu Metzger, Bäcker und Käser, die mit den erlesenen Produkten ihrer Handwerkskunst Menschen vor Begeisterung zum Tanzen brachten, wenn diese davon aßen.
Alles war perfekt – ausgenommen das neblige Marschland im Norden, wo einer Legende zufolge der schreckliche Ickabog hauste. Alle wussten natürlich, dass der Ickabog nur ein Mythos war, mit dem man kleinen Kindern Angst machte. Das Lustige an solchen Geschichten ist aber, dass sie manchmal ein eigenes Leben entwickeln.
Kann ein Mythos zur Absetzung eines beliebten Königs führen? Kann er ein Land an den Rand des Verderbens bringen? Und kann er zwei Kinder völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer stürzen?
Der Ickabog kommt … Sei mutig und tauche in die wunderbare und spannende Geschichte für die ganze Familie ein!

Die Geschichte vom Ickabog wurde letztes Jahr im ersten Lockdown von J. K. Rowling online veröffentlicht, regelmäßig gab es ein neues Kapitel, dass man sogar kostenlos lesen konnte. Die Kinder waren auch angehalten, zu den Kapiteln Bilder zu malen, welche Rowling dann bei Twitter geteilt hat. Sodass Familien im Lockdown auch eine Abwechslung hatten. Was ich an sich eine schöne Geste fand.


Das Hörbuch wird von Heike Makatsch gelesen und ist eine ungekürzte Lesung, die ganze 471 Minuten geht! Heike Makatsch ist eine gute Wahl gewesen, sie bringt die Geschichte sehr gut rüber und erweckt alle Charakter wunderbar zum leben. Sie liest auch mit sehr viel Gefühl und bringt auch ordentlich Emotionen mit rüber Sodass das zuhören einfach nur Spaß macht!

Die Geschichte richtet sich eher an Kinder ab 10, da manche Stellen doch schon etwas düsterer sind. Und ich denke auch vom Verständnis her, ist es besser, wenn die Kinder etwas älter sind. Da auch Intrigen und alles mit drin vorkommt. Einige Namen sind dann doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber denn och sehr witzig, wie beispielsweise Lord Spuckelwert und Lord Schlabberlotund. Besonders gelungen fand ich den Charakter Lilli Lerchensporn, denn sie ist nicht nur sehr mutig, sie gibt auch nie die Hoffnung auf und setzt sich für Andere ein. Die Geschichte finde ich ganz gut gelungen und man kann sie keinesfalls mit den Büchern der Harry-Potter-Reihe vergleichen. Ich finde es gut, dass Rowling sich auch an anderen Sachen ausprobiert und nicht einfach versucht im Harry Potter Universum zu bleiben. Der Ickabog zeigt uns mit einigen wichtigen Botschaften, wie wichtig es ist, seine Stimme gegen Ungerechtigkeiten zu erheben. Was ich aber doch etwas Paradox finde, weil die Autorin nicht so bekannt dafür ist, dass man in allen Bereichen seine Stimme erheben sollte. Was sich schon öfter bei Twitter gezeigt hat. Aber gut, das hat mit dem Werk ja nicht viel zutun.

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