bücher · Fantasy · LGBTQ

Samantha Shannon – Der Orden des geheimen Baumes – Die Königin

Königin Sabran ist in ihrem eigenen Palast gefangen. Sie setzt alles daran zu entkommen, doch erst als die Magierin Ead vom Kloster des geheimen Baumes zurückkehrt und sie unterstützt, gelingt ihr die Flucht. Gemeinsam brechen sie auf, um das magische Schwert Ascalon aufzuspüren, die einzige Waffe, die den namenlosen Drachen töten kann. Doch in den verbotenen Wäldern finden sie nicht nur Hoffnung. Sabran muss auch erkennen, dass ihr ganzes Leben auf einer schrecklichen Lüge fußt. Hat sie überhaupt noch das Recht, sich Königin von Inys zu nennen?

Der zweite Band schließt nahtlos an den Ersten an, was kein Wunder ist, da das englische Buch in zwei Teile im deutschen geteilt wurde. Aber der Punkt, wann das Buch aufgeteilt wurde, wurde gut gewählt und war ganz sinnig.

Der zweite Band hat mir aber nicht so sehr gefallen wie der Erste. In dem Band waren die Hauptcharakter die meiste Zeit unterwegs. Man reiste von A nach B nach C zurück nach A. Klar hat das Reisen Sinn gemacht und es gehört zur Story, aber ich hätte mir die Zwischensequenzen etwas länger gewünscht. Ead ist wieder bei Sabran und das Treffen wurde sehr kurz gehalten, sodass mir etwas an Stimmung verloren gegangen ist. Roos taucht auch wieder auf, aber er wird eher vernachlässigt und seine Rolle wird immer geringer gegen Ende hin. Ich fand den finalen Kampf gegen den Namenlosen Einen auch etwas sehr kurz und auch die letzten Kapitel in denen beschrieben wurde, wie es den Hauptcharaktern nach dem Finale erging etwas kurz. Ich hätte mir einfach etwas mehr gewünscht und war etwas enttäuscht von dem zweiten Band. Ich finde den Band schwächer als den Ersten.

Spannend fand ich die Enthüllungen in dem Buch wie beispielsweise einige Charaktere zusammenhängen, aber auch über Fakten aus der Vergangenheit. Diese Wendungen haben mich sehr überrascht, weil einiges sich anders entwickelt hat, als gedacht. Aber manchmal war mir die Präsentation etwas kurz. Man hätte es ruhig an vielen Stellen noch mehr ausschmücken können. Der Schreibstil von Samantha Shannon bietet sich dafür ja auch sehr gut an und im ersten Band war das Tempo auch besser. Im zweiten Band ging es oft husch husch, was mir etwas den Spaß verdorben hat. Der Schreibstil an sich ist schön und im Original sicher auch noch um einiges besser. Das Worldbuilding ist auch sehr gut, die Welt ist sehr komplex und auch die Umsetzung mit den zwei Arten von Drachen fand ich klasse und hätte mir da manchmal noch etwas mehr Informationen gewünscht.

Ich bin gespannt ob die Autorin noch einen Band in der Reihe plant. Da die Welt aus den beiden Bänden schon sehr groß und komplex ist, würde es sich das anbieten.

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