bücher · LGBTQ

Von Jungen in Röcken

Zum Thema Jungs die Röcke tragen gibt es gleich zwei Kinderbücher. Die Story der Bücher ist auch sehr ähnlich. Aber die Illustrationen sind dann doch sehr unterschiedlich.

Der Junge im Rock von Kerstin Brichzin

In diesem Kinderbuch geht es darum, dass Felix es liebt seinen Rock zu tragen und das auch bei jeder Gelegenheit. So kommt es auch, dass er ihn nicht nur zu Hause trägt, sondern auch in der Kita. Dort kommt es aber nicht so gut an und die anderen Kinder lachen ihn aus. Was Felix sehr traurig macht. Er beschließt darauf hin den Rock nicht mehr zu tragen, ist damit aber sehr unglücklich. Sein Vater entschließt sich dann auch einen Roch zu tragen und seinen Sohn so in die Kita zu begleiten.

Die Zeichnungen sind einfach gehalten und nicht mit Details überladen, im Vordergrund stehen die handelnden Personen, die Hintergründe bzw Umgebung ist zweitrangig. Dadurch strahlen die Bilder sehr viel Ruhe aus, was mir sehr gut gefallen hat.

Raffi und sein pinkes Tutu von Riccardo Simonetti

In dem Buch geht es um Raffi, der sein pinkes Tutu über alles liebt und es auch in der Schule tragen möchte und dies auch tut. Seine Freunde finden das nach einigen kleinen Anlaufschwierigkeiten auch ok, aber nicht alle in der Klasse finden es gut. Sodass es hier auch zu einem Konflikt kommt und es darum geht, dass Jungs keine Röcke tragen dürfen. Zum Schluß vertragen sich aber alle und sie feiern gemeinsam eine Feier. Alle im pinken Tutu.

In dem Buch sind die Illustrationen viel knalliger von den Farben her und es ist auch viel mehr los auf den Bildern als bei ‚Der Junge im Rock‘. Hier finde ich die Figuren etwas ansprechender und auch kindlicher dargestellt als in dem anderen Buch.

Fazit

Ich finde beide Bücher sehr schön, gerade weil sie von dem typischen Denken abweichen, wie die Kinder sein sollen und es eben gegen Stereotypen ist. Es wird auch die Botschaft vermittelt, dass es ok ist, so wie man ist. Das finde ich sehr schön! Ich bin immer ein Fan davon, wenn Kinderbücher sich heteronormativitätskritisch auseinander setzten. Solche Bücher vermitteln Kindern auch wunderbar, dass es ok ist, so wie sie sind.

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