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Berlin Berlin – Der Film

Alles scheint super in Lolles Leben in Berlin. Mit Hart steht sie vom Traualtar bis Sven hereinplatzt und um ihre Hand anhält. Sven ist ihr Cousin zweiten Grades. Als einzigen Ausweg sieht Lolle die Flucht, die ihr in einer Auseinandersetzung mit der Polizei Sozialstunden an einer Schule einbringt. Dort macht ihr die Schulhausmeisterin das Leben schwer. Doch irgendwie landen die beiden nach einer durchzechten Nacht im Harz und müssen nun gemeinsam nach Berlin zurückfinden.

Der Film sollte ja eigentlich im Kino kommen, durch Corona ging das ja leider nicht, darum hat Netflix sich die Rechte an dem Film geholt und seit dem 08.05. ist der Film nun bei Netflix. Die komplette Serie ist auch bei Netflix, falls man sein Wissen vorher auffrischen willen.

Ganz ehrlich? Der Film kommt nicht im Ansatz an die Serie ran. Mir hat nicht gefallen, dass die Trickfilmsequenzen nun durch 3D-Animationen ersetzt wurden. Das hat den ganzen Charme kaput gemacht. Die Story war abgedreht wie immer und man trifft gefühlt auch alle alten Bekannten, die man lieben oder auch hassen gelernt haben wieder. Ich denke, man hätte den Film vielleicht ein paar Jahre eher drehen und veröffentlichen sollen, das wäre sicherlich sinnvoller gewesen. Ich war schon etwas enttäuscht von dem Film, ich hatte mehr erwartet. Zum Glück konnte ich den Film bei Netflix schauen und musste nicht extra Geld dafür ausgeben. Ich denk, ich hätte mich geärgert, wenn ich den Film im Kino geschaut hätte.

Also der Film ist nicht nur schlecht, aber mir fehlt irgendwie etwas. Er hätte etwas witziger sein können. Ich vermisse wie gesagt die Trickfilmanimationen. Es hat mich auch irgendwie irritiert, dass die Charakter nun mittlerweile so ‚alt‘ geworden sind, Aber klar, der Film spielt knappe 15 Jahre später. Wo ist die Zeit hin? Dadurch wirkt der ganze Film halt auch erwachsener, aber Lolle ist trotzdem noch chaotisch wie immer.
Einige Nebencharakter sind seltsam, wie die Drogendealer, die sind voll Klichehaft. Ich weiß auch nicht.

Der Film geht übrigens knappe 80 Minuten.

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