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Sebastien de Castell – Spellslinger 1 – Karten des Schicksals

Magie ist auch nur Trickserei. Zumindest größtenteils …

Kellen wird bald 16 und steht kurz vor seiner Magierprüfung.

Das Problem ist, dass seine Kräfte Stück für Stück schwinden. Und das noch viel größere Problem ist, dass er vom Sohn des mächtigsten Clan-Lords zum Diener absteigen würde, wenn er durchfällt! Doch so schnell gibt er nicht auf. Während andere mit Elementen zaubern, spielt Kellen geschickt mit Worten. Bisher hat er sich so durchs Leben getrickst – und gewinnt sogar sein erstes Duell, auch wenn er dabei fast draufgeht.

Glücklicherweise erscheint genau in diesem Moment eine Fremde, die ihn ganz ohne Magie wiederbelebt. Zusammen stoßen die beiden auf Intrigen, die alles infrage stellen, woran Kellen je geglaubt hat.

Quelle: dtv.de

Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen, weil das Cover so interessant aussah. Das Spielkarten-Design hat mich angezogen und die Illustration auf dem Buch fand ich auch sehr schön. Der Klappentext hat mich dann dazu gebracht mir das Buch zu holen. Und ich war nicht enttäuscht von dem Buch.

Besonders gefallen hat mir der Hauptcharakter Kellen, weil ich es mal erfrischend anders fand, dass der Hauptcharakter eben keine wirklichen magischen Fähigkeiten hat, sondern einfach nur gut tricksen kann und schlau ist. Gut fand ich es auch, dass er anfängt seine Welt zu hinterfragen und dass er auch einfach selbst Schlüsse zieht und vor allem, dass ihn die Sklaverei bewusst wird. Scheinbar realisiert er die Zweiklassengesellschaft aber auch nur, weil ihm das Schicksal droht, dass er auch als eine Art Sklave leben muss. Ich finde ihn als Charakter auch sehr gut geschrieben, seine Sorgen und Ängste sind sehr gut nachvollziehbar, auch seine mühe ins System zu passen. Ich finde seine Zweifel auch sehr nachvollziehbar, sowie seine Entscheidungen. Eigentlich sind alle Charakter des Buches sehr gut durchdacht. Es ist auch schön zu sehen, wie sich die Charaktere im Buch weiter entwickeln.

Die Welt in der die Geschichte spielt hat mir auch sehr gut gefallen. Es gibt verschiedene Stämme/Clans, beispielsweise die magisch begabten Stämme, es gibt aber auch so eine Art Ninja-Stamm. Spannend fand ich die Konflikte zwischen den Stämmen und auch, dass sich die Magier für etwas besseres hielten, auch wenn sie nicht so ohne weiteres zaubern können.
Die Story entwickelt sich unterschiedlich schnell, manche Stellen ziehen sich leider etwas, dafür geht es an manchen Stellen aber auch relativ fix mit der Geschichte. Ich finde die Entwicklung aber ok, weil auch in den langsameren Parts keine wirkliche Langeweile aufkommt.

Als weiblichen Hauptcharakter gibt es da noch Ferius, sie ist sehr mysteriös, da man kaum etwas über sie erfährt. Ich bin gespannt ob man in den nächsten Bänden noch mehr über sie erfährt. Sie taucht in dem Buch immer wieder auf und hilft Kellen (teilweise auch seiner Familie). Ferius ist mir sehr sympatisch, weil sie einfach da ist, wenn man sie braucht und auch weil sie hilft, obwohl sie von den Anderen ausgegrenzt wird. Die Freundschaft, die sich mit Kellen entwickelt ist auch ganz spannend, weil sie ihn eigentlich unglaublich hilft, ihn die Augen zu öffnen, damit er erkennt, was in seinem Clan/Stamm nun eigentlich total schief läuft. Ich denke auch, dass Kellen den Band nicht ohne sie überstanden hätte.

Auf Englisch sind bisher sechs Bände erschienen, ich weiß aber nicht, ob die Reihe damit abgeschloßen ist. Auf Deutsch erst ein Band, die Anderen werden nach und nach veröffentlicht.

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