Fantasy · Krimi · LGBTQ

Francesco Dimitri – Das Buch der verborgenen Dinge

Fabio, Mauro, Tony und Arturo sind schon seit ihrer Schulzeit befreundet, und obwohl das Leben sie inzwischen in alle Himmelsrichtungen verstreut hat, treffen sie sich einmal im Jahr in ihrem apulischen Heimatdorf Casalfranco. Das haben sie sich versprochen, das ist der Pakt. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn Arturo taucht nicht auf. Ausgerechnet er, der sie einst auf den Pakt eingeschworen hat. Beunruhigt fahren die drei Freunde zu Arturos abgelegenem Bauernhof – nur um das Anwesen völlig verlassen vorzufinden. Sofort ist ihnen klar, dass ihrem Freund etwas zugestoßen sein muss, und sie machen sich auf die Suche nach ihm. Eine Suche, die sie nicht nur in ihre eigene Vergangenheit führt, sondern auch zu einem magischen Geheimnis …

Quelle: Klappentext

Das Buch hat ein interessantes Cover, was mir gleich ins Auge gefallen ist. Das Cover gibt auch schon einiges von der Story preis, wenn ich so drüber nachdenke. Auch wenn auf dem Cover nur ein Baum , Feuer, Rauch und ein Hund zu sehen ist, macht es Lust darauf heraus zu finden, was es damit auf sich hat.

Die Story spielt in Italien, die vier Hauptcharakter Fabio, Mauro, Arturo und Tony verschlägt es jedes Jahr zum gleichen Tag in ihre Heimatstadt in eine Pizzeria. Da sie im Abschlußjahr einen Pakt geschloßen haben. Doch in diesem Jahr taucht Arturo (genannt Art)  nicht auf. Die drei Freunde machen sich am späten Abend auf den Weg zu Art und als sie bei ihm angekommen ist, ist das Haus leer. Dann fangen sie an sich Gedanken zu machen. Und schwups ist man mitten in einen Krimi. Irgendwann kommt dann auch noch die Mafia ins Spiel. Irgendwie ist es auch Fantasy. So genau lässt es sich nicht sagen in welches Genre das Buch gehört. Es ist ein totaler Mix. Dieser Mix macht das Buch so spannend. Es ändert sich von einem Moment zum nächsten so viel. Gerade als man dann noch mitbekommt, wie die Mafia dazu kommt. Das Buch ist wirklich spannend, an manchen Stellen ist es aber auch sehr abgedreht.

Manchmal hat mich die Umsetzung etwas aus den Konzept gebracht. Das Buch ist in Abschnitte geteilt, diese Abschnitte sind nach den Personen gegliedert. Man beginnt mit Fabio und liest ein gutes Stück nur aus seiner Sicht und dann wechselt man zum nächsten weiter. Das hat mich total aus den Konzept gebracht, weil ich mich erstmal wieder neu ordnen musste. Weil ich irgendwie nicht drauf eingestellt war, dass man nach mehr als 50 Seiten die Story aus einer anderen Sichtweise hört. Die Seiten aus dem ‚Buch der Verborgenen Dinge‘ fand ich dann auch etwas irritierend und auch etwas langatmig, die haben mich aus dem Lesefluss gebracht. Ich mochte auch die Übersetzung nicht an allen Stellen.

Die Charakter des Buches waren ganz gut geschrieben und durch die wechselnde Innensicht, konnte man die Charakter auch besser kennen lernen und sich in sie hinein denken. Es ist auch sehr klasse die Gedanken von Toni, Fabio und Mauro mit zu bekommen und zu sehen wie unterschiedlich die Gruppe doch eigentlich ist.

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