bücher · Manga/Comic

Kick-Ass Frauenpower 1

Kick-Ass ist zurück, um es mit dem kriminellen Abschaum aufzunehmen! Doch hinter der Maske steckt jetzt Patience, eine junge Mutter und Soldatin. Sie nutzt ihre militärische Ausbildung, um den Gangstern Albuquerques in den Arsch zu treten und das illegal verdiente Geld abzunehmen. Doch irgendwo gibt es immer jemanden, der brutaler und gefährlicher ist …

Quelle: Paninishop.de

Ich mochte ja Kick-Ass schon als ich den Film das erste Mal im Kino gesehen habe, der war so herrlich schräg und irgendwie passte alles zusammen, auch wenn der Film übermäßig brutal war/ist. Die Comics hab ich dazu auch gelesen, vor kurzem bin ich dann bei dem Band Frauenpower von Kick-Ass hängen geblieben. Da Kick-Ass ja keine Superkräfte hat und auch kein Geld hat, ihn aber auch nichts wirklich ausmacht, außer dass er für das Gute einsteht, kann quasi jeder in sein Kostüm schlüpfen. Was ich auch Patience denkt, sie kommt aus dem Militär wieder nach Hause, ihr Mann ist weg und hat sie mit den Kindern sitzen lassen. Sie möchte gern studieren, was aber problematisch ist, da sie Geld braucht, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Ihr Ex zahlt natürlich auch kein Kindergeld/Unterhalt. Zu erst arbeitet sie als Kellnerin, irgendwann kommt sie auf die Idee als Kick-Ass anzufangen. Durch ihre militärische Ausbildung ist das kein Problem, weil sie weiß wie sie sich wehren kann. Natürlich nimmt sie es auch gleich mit dem Drogenboss aus dem Viertel auf.

Wie auch die Bände mit dem männlichen Kick-Ass wird hier an Brutalität nicht gespart und es spielt auch keine Rolle, dass Kick-Ass nun eine Frau ist, sie wird deswegen nicht mit Samthandschuhen angefasst. Und gerade das finde ich gut, weil man der Story treu bleibt. Ja in der Storyline spielt es eine Rolle, dass Kick-Ass nun weiblich ist und PoC, einfach weil es zur Geschichte gehört und damit die Handlung schlüßiger ist/erklärt wird. Aber es ist nicht so, dass Kick-Ass als solches nun weicher ist und weniger brutal/blutig. Kick-Ass ist in diesem Band ein starker, weiblicher Charakter, der keinen Mann braucht, der sie verteidigt. Aber dennoch ist sie anders als Hitgirl, welche leider nicht in diesem Band auftaucht, weil sie eben zur Storyline von Dave gehört. Was leider aber untergeht ist, dass Kick-Ass (Dave) eigentlich nur ein Nerd war, der Superheld sein wollte und keine Fähigkeiten hatte und eben dadurch einiges schief ging. Dave ist ja nun von einem Chaos ins nächste gerutscht – das geht hier in dem Band unter, weil Patience eben eine militärische Ausbildung hat und eben weiß was sie tut/tun muss.

Ich hatte anfangs etwas Angst, dass die Geschichte nun weichgespühlter ist. Aber die Angst war unbegründet, es ist nach wie vor Kick-Ass und es stimmt alles. Ich mag die ‚Neubesetzung‘ sogar ganz gern, weil ich einfach alles stimmig finde. Ich hoffe, dass noch ein paar Teile mit Patience als Kick-Ass erscheinen. Oder generell fände ich es spannend, wenn noch weitere, unterschiedliche Personen in das Kostüm von Kick-Ass schlüpfen würden.

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