film · Realfilm

Dancing Queens / Poms

Etwas außerhalb von Phoenix lebt eine Rentner-Kommune in der Altersresidenz Sun Springs in einem beschaulichen, von Palmbäumen gesäumten Vorort – perfekt, um eine ruhige Kugel zu schieben und einen entspannten Lebensabend zu verbringen. Als Martha jedoch nach Sun Springs kommt, ist Schluss mit dem vermeintlich eintönigen Rentnerleben.

Gemeinsam mit ihren neuen, quietschvergnügten Mitbewohnerinnen Sheryl, Olive und Alice erkennt sie schnell, dass ihr Alter keineswegs bedeutet, dass sie keinen Spaß mehr haben kann. Die vier Damen, die vor Lebensfreude geradezu sprühen, denken noch gar nicht daran, mit ihrem Leben abzuschließen. Sie wollen es noch einmal wissen und machen so ziemlich das letzte, was man von ihnen erwarten würde – und gründen die vielleicht schrulligste, liebenswerteste und älteste Cheerleader-Truppe, die man sich nur vorstellen kann.

Quelle: Filmstarts.de

Wir hatten den Trailer des Films gesehen und da unser Stammkino gerade eine Geburtstagsaktion hatte und die Tickets billiger waren, sind wir in den Film gegangen. Interessanterweise saßen wir alleine im Kino, was dem Film kein Abbruch getan hat, war nur etwas seltsam im größten Kinosaal zu Zweit zu sitzen. Und es war auch seltsam, dass mitten im Film das Licht anging. Aber gut, nun zum Film: die Laufzeit ist circa 90 Minuten und er läuft seit 27.06.2019 im Kino.

dancing-queens-szenenbilder-07-600x600Die Story hat mich etwas an Kalender Girls erinnert, auch da mochte ich, dass die alten Frauen etwas machen, was man ihnen nicht zutraut. Der Film ist liebevoll umgesetzt, man hat in keinem Moment das Gefühl man müsse sich fremdschämen für die Frauen. Es hätten vielleicht ein paar mehr witzige Szenen sein können, aber dennoch finde ich den Film gelungen, vorallem weil die Schauspielerinnen mit einander harmonieren.

Irgendwie ist es auch faszinierend, dass es in Amerika ganze Viertel bzw Städte in der Stadt gibt, wo nur Senioren wohnen, so wie hier im Film Sun Springs. Das scheint ganz so wie betreutes Wohnen zu sein,nur eben nicht im Plattenbau, sondern dass die Rentner ein eigenes Haus zur Verfügung haben. Und dass es da auch viele Freizeitaktivitäten gibt, wie diverse Clubs und in diesem Film gibt es nun seit kurzem einen Cheerleading Club. Was natürlich von der Verwaltung nicht gern gesehen wird, auch nicht von allen Enkeln, was wiederum zu Konflikten führt, die manchmal ein bisschen absurd sind.

Der deutsche Titel des Filmes lässt ein bisschen vermuten, dass ABBA-Songs drin vorkommen, was aber leider nicht der Fall ist. Und das Einzige was mir an dem Film nicht gefallen hat ist, dass Martha Krebs hat und das Thema ausgeschwiegen wird in dem Film. Was einen irgendwie vermittelt, dass Krebs ein Thema ist, was man besser nicht bereden sollte. Was ich Schade finde, man hätte damit ruhig offener umgehen sollen/können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s