bücher · Fantasy

Todd Calgi Gallicano – Magic Guardians – Der Fluch des Greifen

Sam London ist völlig gewöhnlich, geradezu unbesonders, wie er es ausdrückt. Doch das ändert sich schlagartig, als er der Spur eines merkwürdigen Traums folgt und plötzlich vor einem waschechten Greifen steht. Bevor er sichs versieht, steckt er mitten in einem gefährlichen Abenteuer, das ihn in die entferntesten Winkel der Welt und zu einem geheimen Institut führt. Dort erfährt er das Unglaubliche: Magische Wesen gibt es tatsächlich und sie leben unter uns! Ein mächtiger Zauber schützt sie und hält sie vor der Menschheit verborgen. Doch dieser Zauber ist nun in Gefahr, und es ist an Sam, ihn und alle magischen Wesen zu retten …

52392386_deta_1Nachdem das letzte Kinderbuch was ich gelesen hab so ein Reinfall war, bin ich von dem Buch mehr als positiv überrascht. Zum einen finde ich das Cover sehr ansprechen mit dem Kopf des Greifen, die Farben sind sehr schön und das Auge des Greifen zieht einen auch schon in den Bann. Leider gibt es das Buch nur als Hardcover und eBook, und nicht als Hörbuch.

Das Buch ist Teil einer Reihe, diese umfasst im Moment zwei Teile (den zweiten Teil gibt es aber noch nicht auf Deutsch). Aber nun zu diesem Band: die Geschichte braucht etwas bis sie in die Gänge kommt und bis man den Prolog auch in die Story einordnen kann, da der Charakter aus dem Prolog erst im späteren Verlauf der Geschichte wieder auftaucht. Die Charaktere sind gut geschrieben und für ein Kinderbuch/Jugendbuch einfach gehalten und nicht zu sehr konstruiert. Sie könnten manchmal aber etwas tiefgründiger sein. Die Charakter sind schon etwas typisch schwarz weiß gehalten, aber für ein Kinderbuch ist das ok.

Die Geschichte brauch an manchen Stellen etwas, bis sie in die Gänge kommt und ist auch teils arg voraussehbar, was aber auch einfach daran liegen kann, das ich nicht zur Zielgruppe gehöre, für Kinder könnte das wieder anders aussehen, vielleicht ist es da nicht so vorhersehbar. Die Geschichte plätschert angenehm vor sich hin, ist aber an manchen Stellen auch etwas statisch und durchkonstruiert. Es passiert aber immer was und es gibt kaum ‚Atempausen‘ für Sam und seine Freunde.

Die Geschichte ist abgeschloßen, aber das Buch endet so, dass es Lust auf den nächsten Teil macht. Schön ist auch, dass es einen Anhang mit den wichtigsten mythischen Kreaturen aus dem Buch gibt. Im Anhang sind kurze Infos zu den Tieren und kleine Bilder. Was es noch mal alles anschaulicher macht. Was ich bisher auch noch nicht erwähnt habe: es gibt ‚Auszüge aus Akten‘ aus dem Institut zum Schutz für magische Wesen – in den Abschnitten bekommt man noch mal Hintergrundinfos zu den Charakteren oder aber zu Fakten die für die Geschichte relevant sind.

Allem in allem kann ich das Buch nur empfehlen 🙂

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