Realserie · Serie

Eine Reihe betrüblicher Ereignisse // A Series of Unfortunate Events – Season 2

Ende März kam die für mich langersehnte zweite Staffel von einer Reibe betrüblicher Ereignisse. Diesmal gab es auch mehr Folgen als in der ersten Staffel, nämlich 10 Folgen, wieder umfassen zwei Folgen eines der Bücher. Die einzelnen Folgen gehen zwischen 40 und 60 Minuten. Diesmal wurden die Bücher: Die Schule des Schreckens/ The Austere Academy, Die dunkle Allee/The Ersatz Elevator, Das düstere Dorf/ The Vile Village, Das schaurige Hospital/ The hostile Hospital und Der grausige Jahrmarkt/ The carnivorous Carnival verfilmt.

Die Story geht nahtlos weiter. Es gibt aber immer mehr Abweichungen zu den Büchern, die mysteriöse Zuckerdose, aber auch was der VFD ist wird schon erklärt bzw kommt mehr als bei den Büchern zur Sprache, was ich etwas schade finde, da es so die Spannung raus nimmt. Die Serie ist auch um einiges düsterer als die Bücher und auch nicht unbedingt für kleinere Kinder geeignet, wobei die FSK glaube ich bei 12 liegt. Unter 12 würde ich es auf keinen Fall empfehlen.

Wie auch in der ersten Staffel ist der Autor auch der Erzähler und führt durch die Geschichte und gibt immer mal wieder Hinweise auf die Story, die Einen so nicht auffallen würden.  Von den Schauspielern her ab es zum Glück keine Umbesetzung. Ich finde dass die Handlanger von Graf Olaf besonders gut getroffen wurden und sie genauso sind wie im Buch beschrieben – da ist der Mann mit den Hakenhänden, die Person, wo man nicht weiß ob es ein Mann oder eine Frau ist, die älteren Zwillinge. Oh und ab Folge 3 taucht auch die Freundin vom Graf Olaf auf und ist mit von der Partie. Es kommen also neue Charakter dazu damit es nicht zu langweilig wird, dafür kommen aber auch leider einige der bekannten Charaktere zu Tode. Ich glaube, in keiner anderen Serie für Kinder sterben so viele Leute.

Die Kinder treffen in dieser Staffel auf Drillinge, die das gleiche Schicksal wie sie erlitten haben. Mit ihnen freunden sie sich auch in der Schule an. Nachdem die Drillinge entführt werden, versuchen sie diese zu retten und landen dabei bei einer Pflegefamilie in der dunklen Allee, nachdem dort alles schief geht, geht ihre Reise weiter. In ein Dorf, da es ja das Sprichwort gibt, dass es ein ganzes Dorf braucht um Kinder zu erziehen. In dem Dorf finden sie die Drillinge und verhelfen ihnen zur Flucht. Von da aus geht es, leider durch eine falsche Spur zum Krankenhaus, dort aber entdecken die Kinder neue Hinweise. Unter anderem eine Videoaufzeichnung mit der Info, dass jemand den Brand überlebt hat und nun sind die Drei der Überzeugung ein Elternteil hat überlebt! Und sie freuen sich. Natürlich geht auch wieder etwas im Krankenhaus schief und sie flüchten weiter und landen so auf dem Jahrmarkt, wo sie sich als Freaks verkleiden, damit sie in der Freakshow arbeiten können. Natürlich sind die im Kofferraum von Graf Olafs Wagen geflüchtet. Die Kinder stürzen wirklich von einem Abenteuer ins Nächste und sie haben auch keine ruhige Minute. (Das ist die Story von Staffel zwei wirklich extrem kurzgefasst)

Was ich witzig finde ist, dass es unter anderem Anspielungen an The Shining gibt. Da ist die Serie auch gleich mal für Erwachsene noch unterhaltsamer, weil man da doch mehr auf Anspielungen achtet 🙂

Im Großen und Ganzen muss man diese Art von Serie und Thematik schon mögen, da es für eine Jungendserie schon sehr düster und makaber ist. Ich freu mich auf jeden Fall auf die dritte und letzte Staffel, die nächstes Jahr kommt. Und hoffe dass da das Geheimnis um die Zuckerdose gelüftet wird.

Hier geht es zu Infos zur ersten Staffel

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