bücher · Manga/Comic

Tiphaine Rivière – Studierst du noch oder lebst du schon?

von yanthara

Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?
„Studierst Du noch oder lebst Du schon?“ wurde in Frankreich als Entdeckung des Jahres gefeiert. Diese Graphic Novel steht einem Bildungsroman in nichts nach: „Unerbittlich und komisch.“ L‘Obs

Quelle: Klappentext

Seit langem habe ich mal wieder eine Graphic Novel gelesen – ich war recht überrascht über die Geschichte. Aber ich fange erst Mal mit den Zeichnungen an: die Bilder sind sehr einfach gehalten. Es gibt mal aufwändigere Zeichnungen, aber meistens sind sie sehr simpel gehalten. Auch was die Farben angeht, das Buch ist durchgehend farbig, aber die Farbpalette bewegt sich nur im sanften Bereich. Es gibt keine grellen Farben. Was ganz angenehm ist.

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Die Graphic Novel beschreibt den Werdegang einer Studentin, die sich ohne Stipendium durchschlägt. In den ersten Seiten ist sie noch ziemlich motiviert, aber irgendwann merkt sie, dass sie nicht weiter kommt, weil sie unter anderem einen Job braucht, weil sie sich durch das fehlende Stipendium nicht finanzieren kann. Aus welchem Grund auch immer, aber Aushilfsdozenten werden nur am Ende des Semesters bezahlt, Jeanne findet das ärgerlich, kann aber nichts dagegen tun. Richtig frustriert ist sie aber, als man ihr mitteilt, dass sie keinen Lohn bekommt, weil man nur Geld für die Arbeit bekommt, wenn man noch einen Job hat. Man versucht sie zu beruhigen, da sie so etwas für ihren Lebenslauf hat und es ja deswegen nicht umsonst war. Dann nimmt sie, nach etlichen Bewerbungen einen anderen Job an. Aber durch die Arbeiterei kommt sie nicht dazu an ihrer Doktorarbeit zu schreiben. Und alles zieht sich hin.

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So richtig witzig fande ich die Graphic Novel eher nicht, es war eher traurig zu sehen, wie motivierten Studenten so Steine in den Weg gelegt werden. Es war auch traurg mit anzusehen, dass die Beziehung von Jeanne in die Brüche ging, aber auch, dass die Familie immer gefragt hat, was sie nun mit dem Doktor macht in dem Fachbereich.

Richtig überzeugt bin ich nicht. Vielleicht gehöre ich auch einfach nur nicht zur Zielgruppe. Wer weiß. Die Graphic Novel war ok, mehr aber auch nicht.

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