Animation/Trickfilm · film

Coco – lebendiger als das Leben

Film-Infos:

  • FSK 0
  • Laufzeit 105 Minuten
  • Vorfilm: Olaf taut auf / Olaf’s frozen adventure (20 Minuten)

Despite his family’s baffling generations-old ban on music, Miguel dreams of becoming an accomplished musician like his idol, Ernesto de la Cruz. Desperate to prove his talent, Miguel finds himself in the stunning and colorful Land of the Dead following a mysterious chain of events. Along the way, he meets charming trickster Hector, and together, they set off on an extraordinary journey to unlock the real story behind Miguel’s family history.

Quelle

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Wie üblich bei den neuen Disney Filmen gab es einen Vorfilm, gewöhnlich sind das Kurzfilme, die um die 5 Minuten gehen. Diesmal leider nicht, der Vorfilm ging ganze 20 Minuten und ist auch nichts unbekanntes, sondern ein Frozen-Ableger in dem es darum geht, das Olaf für Anna und Elsa versucht eine Tradition für Weihnachten zu finden. Der Film war ganz ok – ich frage mich aber weiterhin ob sie den nur gemacht haben, damit mehr Leute ins Kino gehen. Da ich  mir schon vorstellen kann, das die Frozen-Zielgruppe sicher nur deswegen in den Film will. Weswegen beispielsweise Mexiko auch den Vorfilm nach einer Woche aus dem Programm geschmissen hat.

Aber jetzt zum eigentlichen Film. Ich war echt mehr als positiv überrascht. Der Film ist sehr liebevoll animiert und sehr detailreich. Wie beispielsweise de Hund von Miguel, er heißt Dante – was ein Bezug auf den Schriftsteller Dante ist, was wiederum einen Bezug zur Göttlichen Komödie gibt, in der es auch darum geht durch das Totenreich zu ziehen. Aber auch Frieda Kahlo meint zu Dante, dass er ein Xolo dog ist, was eine Rasse ist, die sie selbst gezüchtet hat, damit sie nicht ausstirbt.

Auch wenn es in dem Film um den Tot geht, der Film ist schön bunt, liebevoll, herzerweichend. Viele im Kino haben gerade am Ende geweint. Es war einfach schön zu sehen, wie zum Ende hin alles funktioniert hat, wie sie sich einig geworden sind, sodass alle glücklich waren. Es lohnt sich auf jeden Fall den Film zu sehen.

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Leider ist Coco der letzte Pixar-Film der nächsten 2-3 Jahre, der kein Sequel ist. Wobei ich es blöd finde, dass man immer Fortsetzungen machen muss, teilweise auch noch ewig später, nachdem sich gefühlt keiner mehr an den ersten Teil erinnert. Und dann wundert man sich, das Coco in zwei Wochen so viel einspielt wie Cars 3 nach über 5 Monaten. Manche Filme sollte man einfach als einen alleinstehenden Film lassen und nicht immer nur ans Geld denken.

 

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