bücher · LGBTQ

Sabine Kalina/Svenja Rother – Mio und Freda – ein modernes Kinderbuch

Buch-Infos:

  • Genre: Kinderbuch (Bilderbuch)
  • Illustratorin: Sara Mirjam
  • Hardcover
  • ohne ISBN
  • Seite zum Buch

Mio und Freda sind beste Freunde.

Sie freuen sich riesig auf die großen Ferien mit Mama und Mami. Gemeinsam erlebt die Familie ein spannendes Abenteuer auf dem Bauernhof. Doch – oh nein! – auf der Fahrt haben sie alle Buchstaben verloren.

Hilfst du Mio und Freda, ihre Geschichte zu erzählen?

(Quelle: Klappentext)

Ich bin auf das Buch durch ein Kickstarter-Projekt gestoßen und da es ein Kinderbuch sein sollte, wo es darum geht, dass ein Kind zwei Mütter hat, war für mich klar, dass ich das unterstützen muss. Ich hab bis zum Ende des Finanzierungszeitraumes mit gebangt, dass sie ihr Ziel erreichen. Das Ziel wurde erreicht, es wurde sogar um einiges übertroffen, sodass sogar eine englische Version möglich war. Leider konnte man das Buch nur über Kickstarter kaufen, beziehungsweise konnte man auf ihrer Facebook-Seite noch einige Exemplare kaufen. Im Buchhandel ist es nicht erhältlich, daher hat es auch keine ISBN-Nummer.

Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und auch wunderschön kindgerecht. Die Farben sind sehr gedeckt gehalten, was mir persönlich gefällt. Knallige und bunte Farben würden nicht so dazu passen.

Auf den ersten 4-6 Seiten gibt es Text, dann „verlieren“ sie die Buchstaben auf der Reise und man hat nur noch die Bilder, sodass man die Geschichte selber erzählen soll anhand der Bilder. An sich finde ich die Idee sehr schön, die Bilder geben genug Stoff zum erzählen.Auf den Seiten mit dem Text gibt es auch kleine Suchspiele (Wo ist die Socke? und solche Dinge), was ich ganz nett finde.

Auch wenn ich mich auf das Buch gefreut habe, bin ich etwas enttäuscht. Es trägt zwar den Titel ‚modernes Kinderbuch‘ – trotzdem ging ich davon aus, dass sie mit modernen Kinderbuch meinten, dass es darum  geht, dass ein Kind zwei Mütter hat und nicht das es ein modernes Buch ist, weil man die Geschichte selber erzählen muss. Die Idee ist gut, aber ich hätte mir doch lieber ein Buch gewünscht, wo die Story von Anfang bis Ende drin steht.

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